Wissen | Osteopathie

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Osteopathie

Die Osteopathie gehört zu den alternativen Therapien, in deren Mittelpunkt die Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates steht. Osteopatische Behandlungen werden bei Rückenschmerzen oder Hexenschuss, bei chronischen und akuten Schmerzen, bei Depressionen und Stimmungsschwankungen oder Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen in Anspruch genommen. Die Osteopathie ist ein ganzheitlicher Therapieansatz; in die Behandlung werden nicht nur die Störungen im Körper sondern auch der Geist und die Seele des Patienten einbezogen. Osteopathen haben den gesamten Menschen im Blick und nicht nur seine Krankheit. Die Osteopathie nimmt eine Wechselbeziehung aller Funktionen im menschlichen Körper an; so können beispielsweise Fehlhaltungen der Wirbelsäule auch Veränderungen des Gewebes nach sich ziehen. Hinter der Osteopathie steht die Idee, dass der Körper Selbstheilungskräfte besitzt, die durch die Behandlung angeregt werden sollen, um die Störungen im Organismus zu beseitigen. Der Osteopath setzt dafür ausschließlich seine Hände ein und verzichtet auf Schmerzmittel und Instrumente. Die Grenzen der Osteopathie liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichen; beispielsweise bei Knochenbrüchen oder schweren Erkrankungen wie Infektionen oder Krebs.

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