Wissen | Logopädie
Logopädie
Die Logopädie therapiert Patienten, deren Fähigkeit zur Kommunikation durch Sprachstörungen eingeschränkt ist. Dies können Störungen der Stimme, des Sprachablaufs, der Sprache selbst oder des Schluckablaufs sein. Sie sind entweder angeboren oder entstehen als Folge eines Unfalls oder einer Krankheit. Betroffene dieser Krankheitsbilder leiden neben den körperlichen Beschwerden zusätzlich oftmals an fehlenden sozialen Kontakten, da die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen durch die logopädischen Befunde stark eingeschränkt ist. Daher werden in den Behandlungsansatz der Logopädie auch familiäre und soziale Aspekte integriert. Die Logopädie setzt in der Prävention ein und führt weiter über die Beratung, die Diagnostik und die Therapie. Behandlungsbedarf besteht vielfach bei Kindern; hier werden vorrangig Sprachfehler und Verständnisstörungen behandelt sowie dadurch resultierende Probleme beim Schrifterwerb. Logopädische Maßnahmen können je nach Befund die Therapie des Sprechens, der Atmung, der Stimme oder der Mundorgane sein. Zu logopädischen Einrichtungen zählen Krankenhäuser, logopädische Praxen, Reha-Einrichtungen, Kinderheime oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.












