Wissen | Heilpädagogik
Heilpädagogik
Im Zentrum der heilpädagogischen Arbeit steht der therapeutische Umgang mit benachteiligten Menschen. Behandelt werden dabei Verhaltensauffälligkeiten oder entsprechende geistige und im Zusammenhang damit stehende körperliche Beeinträchtigungen. Die Heilpädagogik setzt bereits in der Frühförderung behinderter Kinder ein und leistet darüber hinaus Erziehungsarbeit und Entwicklungsförderung bei Menschen aller Altersstufen, die unter erschwerten Bedingungen leben. Vorhandene Fähigkeiten werden im Rahmen des heilpädagogischen Behandlungsplanes gefördert mit dem Ziel, eine größtmögliche Selbstständigkeit zu erlangen. In die Behandlung einbezogen werden auch Angehörige des Patienten sowie sein gesamtes soziales Umfeld. Im Rahmen der Therapie werden zwischenmenschliche Beziehungen gefördert; die Patienten sollen lernen, gesellschaftliche Aufgaben zu übernehmen und eigenverantwortlich zu handeln. Heilpädagogische Arbeit findet in Beratungsstellen, in heilpädagogischen Einrichtungen wie integrativen Kindergärten, in berufsausbildende Einrichtungen sowie Reha-Zentren, Wohnheimen und auch psychiatrischen Praxen statt.











