

| News: | Hypoglykämie, ihre Rolle für kriminelles Verhalten und ihre Berücksichtigung bei Freiheitsentzug |
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London (ots/PRNewswire) - In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Diabetic Hypoglycemia (http://www.hypodiab.com) wird die Rolle der Hypoglykämie für das Auslösen kriminellen Verhaltens und von Delikten beleuchtet. |
| Datum: |
01.02.2010 |
| Autor: |
OTS |
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| Professor Vincent Marks, eine führende Autorität für forensische Aspekte der Hypoglykämie und ihrer Rolle bei kriminellem Verhalten, erörtert, wie die mit einer Hypoglykämie einhergehende Neuroglykopenie Verhaltensänderungen hervorrufen kann, die den Diabetiker wiederum in Konflikt mit dem Gesetz bringen können. 'Hypoglykämie wurde bereits einige Jahre nach der Einführung von Insulin zur Diabetesbehandlung als Ursache seltsamen Verhaltens, das manchmal sogar zu Kriminalität führen kann, erkannt', erklärte Professor Marks. Er wirft auch die Frage auf, ob eine unter Neuroglykopenie leidende Person in der Lage ist, ihre Absicht, eine Straftat zu begehen, auch bewusst auszudrücken, bietet darüber hinaus einen Überblick über die medizinisch-rechtlichen Relevanz der Hypoglykämie und bespricht die weniger häufige Straftat der heimtückischen Verabreichung von Insulin und/oder von Sulfonylharnstoffen als Waffe, die ein hypoglykämisches Koma hervorruft. Der damit verwandte Leitartikel von Professor Brian Frier geht auf das Problem der Diabetes-Behandlung bei Personen in Polizeigewahrsam oder in langjähriger Gefangenschaft ein. Er stellt dabei die Tatsache in den Mittelpunkt, dass die Haftbedingungen bei Diabetikern zur Entwicklung einer Hypoglykämie führen können. Professor Frier weist des Weiteren darauf hin, dass eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Diabetes-Spezialisten, der Polizei und der Gefängnisverwaltung angeregt werden sollte, um ein besseres Verständnis für diesen Zustand zu erreichen und um die Entwicklung einer stärkeren Hypoglykämie und die dauerhaft suboptimale Blutzuckereinstellung in derartigen Situationen zu verhindern. |
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